Mittwoch, 16. Februar 2011

Eddy wurde kastriert



Heute war es soweit. Unser Kater Eddy ist den tapferen Weg zur Kastration gegangen. Ein verantwortungsvoller Schritt in ein schönes Katzenleben. Auch wenn es für den einen oder anderen Menschen befremdlich klingt, ist es für Kater und Katzen eine durchaus sinnvolle Sache. Das Katzenleiden draussen in der Welt ist schon arg genug, da braucht es nicht noch ein Kätzchen das ungewollt schwanger wird und nicht weiss, wie es seine Jungen durchbringen wird.
Alles ging ziemlich unkompliziert: Um 9.30 Uhr wurde er nüchtern ( ja, er hat seit gestern abend 20 Uhr nichts mehr zu fressen bekommen ) in der Arztpraxis abgegeben und konnte rund 2 Stunden später wieder abgeholt werden. Ihr könnt Euch vorstellen, wie Kiki gelitten hat.... Sie schrieb mir z.B. ins Büro " ... wenn die Viecher was haben bin ich nichts wert ..... ".
Nur gut, dass alles glatt gegangen ist und unser Racker wieder voll fit ist. So geht es Kiki auch direkt besser.
Und Punkt 18 Uhr durfte er wieder fressen !! War das eine Freude; direkt zwei Portionen hat er sich reingepfiffen.




Dienstag, 15. Februar 2011

Rezept des Monats: Ruccola-Farfalle-Salat à la Mrs. Kingshome


500 g Farfalle (Schmetterlingsnudeln)
1 Glas getrocknete Tomaten (am Besten: 'Pomodori secchi' von Sacla)
1 Tüte (rd. 50 g ) Pinienkerne
100-125 g Ruccola
Parmesan, Salz, Pfeffer, Chili


Nudeln kochen, abschrecken, lau-warm abtropfen lassen
Tomaten abtropfen, dabei das Öl auffangen
Tomaten kleinscheiden und unter die Nudeln mischen

mit Salz, Pfeffer und wenig gemahlenen Chili würzen

Pinienkerne rösten und untermischen

Ruccola waschen und in nicht so kleine Stücke schneiden

alles vermischen, nach Bedarf Öl hinzugeben (gutes Olivenöl versteht sich von selbst)

mit frisch gehobeltem Parmesan vermischen

Sonntag, 13. Februar 2011

Hundeselbstbedienungswaschanlage

Am Freitag war es endlich soweit. Nachdem wir mit dieser Idee schon geraume Zeit 'schwanger' gehen haben wir uns endlich ein Herz gefasst und sind mit unserer Lotte nach Neukirchen-Vluyn gefahren, quasi ums' Eck. Hier im Hundesalon Aramis steht eine von 5 deutschen Hundeselbstbedienungswaschanlagen der Firma 'Dog-Wash'. Weitere Standorte sind Berlin, Leipzig, Neupotz und Wetzlar.
Über eine komfortable Rampe gelangt der Hund in die Waschanlage. Am Halsband wird eine Kette festgemacht, damit der Hund nicht aus der Anlage springen kann. Kiki selbst wurde mit einer schicken Schürze versehen, damit evtl. herumfliegende Wassertropfen ihr nichts anhaben können. Ein Schutzschirm wird hochgefahren und die Rampe entfernt. Jetzt kann es losgehen. Nach Einwurf eines Chips drücken wir zuerst die Taste 'Shampoo & Conditioner'. Lottes dreckiges Fell wird ordentlich gewässert. Ihr glaubt gar nicht, was jetzt alleine schon für ein Schmutz in die Anlage gewaschen wird. Nach einiger Zeit stellen wir auf 'Spülen' um und entfernen alle Seifen- und Shampoo-Anteile aus ihrem Fell.
Nachdem es mit der Wässerung genug ist, haben wir Lotte abgetrocknet, damit das Föhnen nicht zu lange dauert. Jetzt kann man zwischen kalter und warmer Luft entscheiden. Wir haben uns natürlich für die warme Luft entschieden. Da sich das Waschprogramm nach 15 Minuten automatisch abschaltete, mussten wir einen neuen Chip nachwerfen. Nach gefühlten 30 Minuten hatten wir einen eingermassen trockenenen Hund.
Das Ergebnis ist wirklich toll. Absolut rückenfreundlich und unser Badezimmer braucht dieses Mal nicht renoviert zu werden. Lotte konnte sich im Laden ordentlich ausschütteln. Selbst die Handtücher werden gestellt, und beim Bürsten haben wir sogar noch Unterstützung vom Inhaber erhalten. Für rund 15 EUR kann man nicht meckern !! Wir kommen wieder.

P.S. Der Anlagenbetreiber empfiehlt die Reinigung alle 6 Wochen zu wiederholen ;-)
Wir verantwortungsvollen Hundebesitzer wissen jedoch, dass 1-2 mal im Jahr durchaus ausreichend ist. Wir wollen doch nicht, dass unser Hund auch noch Fell- und Hautprobleme bekommt. Er ist und bleibt immer noch ein Canide !

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Darf ich Mama zu Dir sagen ?

Fragte einst der kleine Eddy die große Lotte. Und da Lotte z.Zt. scheinschwanger ist, quasi auf der Suche nach Babys kam ihr diese Frage sehr gelegen. Natürlich darf Eddy Mama zu ihr sagen.Die beiden sind ein Herz und eine Seele. Wahrlich ein schöner Anblick zu sehen, wie der kleine Eddy immer wieder die Nähe von Lotte sucht. Das war ihr am Anfang überhaupt nicht recht.
Sie hat ihn so manches Mal verbellt und aus Ihrer Kudde vertrieben. Mittlerweile ist es jedoch so, dass sie unruhig wird, sobald Eddy aus der Kudde aufsteht. Manchmal geht sie hinter ihm her und drängt ihn wieder ins Nest. Ein Bild für die Götter.
Und der Hammer schlechthin: Eddy säugt an Lottes Zitzen !!
Ihr glaubt das nicht ? Hier kommt der Beweis ( Ich entschuldige mich jetzt schon einmal für die schlechte Qualität des Videos):

Donnerstag, 11. November 2010

Verspielt bis in die Barthaare

Was für eine grosse Freude es doch ist, diesem kleinen Racker beim Spielen und Welterkunden zu erleben. Auf dem beiliegenden Video könnt Ihr sehen, wieviel Freude Eddy daran hat einem profanen Laubblatt hinterher zu jagen. Unsere Küche war dafür der ideale Spielplatz.



Alle anderen gekauften Spielzeuge werden keines Blickes gewürdigt. Lieber einem Wollknäuel hinterherjagen als dem Designer-Quatsch aus dem Fressnapf.

Dieser Teufelsbraten hat es faustdick hinter den Ohren. Noch ist nichts vor ihm sicher. Ollos Hände und Oberschenkel sehen übrigens schon lecker malträtiert aus. Auch die arme Lotte hat den Filou gelegentlich in ihrer Rute hängen. Gut nur, dass sie gross genug ist, um ihn wieder heraus zu wedeln.

Dienstag, 9. November 2010

Eddy ist da !



Wir haben es einfach nicht mehr ausgehalten. So ein Leben ohne Tiger ist irgendwie nichts für uns.

Ein Hund wird sich an drei Tage Freundlichkeit drei Jahre lang erinnern, eine Katze wird drei Jahre Freundlichkeit nach drei Tagen vergessen. Japanisches Sprichwort


Dieser Herausforderung möchten wir uns gerne wieder stellen und haben uns allen Widrigkeiten zum Trotz für diesen kleinen Kumpel hier entschieden.

Vater Britisch-Kurzhaar, Mutter Perser > diese gezielte Zuchtkombination hat sich unsere Züchterin ausgesucht. Einer Kombination, der sie sich schon seit Jahren hingibt. Nach etlichen Telefonaten und Mailverkehr haben wir am Samstag die Pferde vor die Kutsche gespannt und uns auf den langen Weg nach Hattingen an der Ruhr gemacht.
Wohnhaft in einem idyllischen Fachwerkhaus von 1644 ist Eddy mit Mama und drei Geschwistern, umgeben von 3 Hunden und 4 Kindern, in dieser 6-köpfigen Familie am 20. August zur Welt gekommen. Wir haben nach anfänglichen Schmusereien nicht lange gefackelt> der Funke war übergesprungen und wir haben Eddy noch am gleichen Tag mitnehmen können.

Dieses Flohtaxi (ca. 20 Stück haben wir alleine am Samstag noch aus ihm herausgekämmt) musste natürlich am Montag direkt dem Tierarzt vorgestellt werden. Als dann auch diese Vorführung erfolgreich absolviert wurde, konnten wir beruhigt aufatmen. Eine hoffentlich lange Verbindung steht uns nun bevor.

Die Katze ist ein Tier, das von Haaren umgeben ist. Sie hat vier Beine, vorne zwei zum Laufen und hinten zwei zum Bremsen. Sie fängt an mit dem Kopf und hört auf mit dem Schwanz, der hinter dem Körper kommt.
Schülerweisheit

Samstag, 6. November 2010

Rezept des Monats: Miesmuscheln






(c) pixelio.de








Für 4 Personen:
2 kg Miesmuscheln
2 Stangen Porree
3 Möhren
1/2 Sellerie
1 Zwiebel
1 EL Senfkörner
Dill
2 EL Salz
viel weisser Pfeffer
Pumpernickel & "Gute" Butter

Frische Muscheln dürfen nicht kaputt oder geöffnet sein, auch nicht leicht geöffnet. Bitte sofort vernichten.
Alle Muscheln in kaltem Wasserbecken (Spüle) ordentlich wässern.

Porree und Möhren in feine Ringe schneiden, Sellerie und Zwiebel fein hacken. Alles nehmen und mit den Gewürzen in einen grossen Topf geben. Den Topf zu 1/4 mit Wasser füllen und alles ungefähr 30 Minuten köcheln lassen.

Auf grosse Stufe stellen und in dem brodelnden Wasser die Muscheln für 5 Minuten heiss kochen. Gelegentlich umrühren.

Das wars !!
Auf großem Suppenteller anrichten, mit Sud und Muscheln, dazu Pumpernickel mit guter Butter -> ein Gedicht.

Montag, 25. Oktober 2010

Leo ist tot



Wer bereitet Einen eigentlich auf so unfassbare Dinge vor ? Warum er ? Warum wir ?


Jedes Leben,
in der Tat ist ein Geschenk.
Egal wie kurz, egal wie zerbrechlich.
Jedes Leben ist ein Geschenk,
welches für immer in unseren Herzen weiterleben wird.




Alle Arztbesuche, jede Medikation, jedes Globuli, jedes Gramm Propolis, jede Wärmflasche, jede Streicheleinheit, jedes Futter, jede Liebe waren vergebens - dieser kleine Wurm hat es einfach nicht geschafft. Leo's Löwenherz war zerbrechlicher als Zuckerwatte und hatte keine Kraft mehr.
Nachdem wir heute erneut zu unserem Tierarzt gegangen sind, konnten wir Leo nur noch erlösen. "Jede Stunde länger, verlängert nur seine Qualen .... " so der O-Ton.

Das wollten wir natürlich nicht. Sondern wir wollten, dass es diesem Racker gut geht. Also mussten wir uns binnen kurzer Zeit schon wieder für diesen letzten und schmerzhaftesten Schritt der Zuneigung entscheiden.
Was genau er jetzt hatte, Lungenentzündung und Katzenschnupfen alleine war es wohl nicht, vielleicht noch Katzen-Aids oder FIP - ihm war nicht mehr zu helfen.

Lebe wohl, Du wunderschöner kleiner Kater, und grüße uns unsere Pebbels die sicherlich hinter der Regenbogenbrücke auf Dich wartet um mit Dir zu kuscheln.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Leo ist noch immer krank

So richtig fit wird unser Schatz einfach nicht. Zwar ist die Lungenentzündung gott sei dank weiter auf dem Rückmarsch, jedoch lautet die neue Diagnose unseres Tierarztes KATZENSCHNUPFEN. Seiner Meinung nach gehen diese beiden Krankheiten meistens einher, jedoch machen wir uns richtig Sorgen um den kleinen Leo.
Hier könnt Ihr Euch auf zwei Videos mal ansehen, wie der arme Wurm während der "heissen" Phase der Lungenentzündung geatmet hat: Was man noch so Atmen nennen kann .....


Samstag, 9. Oktober 2010

Leo zieht ein

So wirklich lange Zeit ohne Katze zu sein, dass konnten wir uns so recht gar nicht vorstellen. Noch während Pebbels lebte, haben wir uns immer gesagt, wenn sie mal nicht mehr sein sollte, dann bekommen wir einen kleinen roten Kater. Und so war es nur mehr als logisch, dass wir uns nach so einem Racker umsahen. Mehrere Tierheime in unserer niederrheinischen Umgebung kamen in Betracht, aber nur eines, hatte einen roten Kater zu vermitteln. Leo. 10 Wochen alt. Das "Albert-Schweitzer-Tierheim ohne Gitter" in Kranenburg wurde ab sofort Ziel unserer Träume. Bereits beim ersten Besuch hat er unser Herz erorbert. Die Dinge waren klar, und wir wollten eine Woche später hin, um ihn abzuholen. Am Abholtag jedoch erhielten wir eine schlechte Nachricht aus Kranenburg. Leo ist an Lungenentzündung erkrankt. Abholung undenkbar, da er stationär in der Tierklinik Kleve aufgenommen wurde. Unsere Enttäuschung und Sorge um Leo waren natürlich sehr gross. Wir hielten jeden Tag telefonischen Kontakt mit den Mitarbeiterinnen, und nur eine Woche später war es dann soweit. Wir dürfen Leo abholen. Ausgerüstet mit allerhand Informationsmaterial und Medikamenten war es am 8. Oktober 2010 endlich so weit. Hier auf dem Foto ist der kleine Herzensbrecher auf der Fahrt von Kranenburg in sein neues Zuhause zu beobachten. Ihm gefällt es natürlich überhaupt nicht in so einer blöden Transportbox eingesperrt zu sein. Wo fahren diese Leute eigentlich mit mir hin ? Muss ich wieder zum Tierarzt oder haben die anderes mit mir vor ? Sollten wir ihm schon sagen, dass zu Hause eine eifersüchtige, ausgewachsene, ungefähr 50 x schwerere Berner Sennenhündin auf ihn "wartete" ?
Wir hielten es für klug, während der Fahrt erst einmal nichts dergleichen zu berichten. Es war schon so Stress genug für Leo. Als wir schliesslich zu Hause angekommen sind hat Lotte wirklich ausgiebig an Leo geschnüffelt. Sie hat ihn nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen und war hoch erregt. Was ist das denn ? Sie hat ihn "kletschnaß" abgeleckt und wollte gar nicht von ihm lassen. Uns war etwas mulmig zumute, wussten wir doch noch zu gut, was unser braver Hund einst mit dem lieben Möppi machte.
Einige von Euch werden es sicherlich auch noch wissen.
Unsere Sorge schien auch berechtigt zu sein, denn nach nicht einmal einer Stunde versuchte Lotte den kleinen Leo im Nacken zu packen. Wir schritten ein. Was wäre passiert ? Wollte sie ihn vielleicht einfach nur in die Kudde tragen (Muttergefühle kurz nach der Läufigkeit) oder wollte sie vielleicht schlimmeres mit ihm machen ?
Wir trauten dem Braten nicht.
Der Nachmittag ging in den Abend über und Lotte hat sich mit vorangeschrittener Stunde immer mehr beruhigt. Jetzt sitze ich hier und schreibe in diesem Blog, während Leo immer wieder versucht mit seinen Krallen an meiner Pyjamahose hoch zu springen. Aua. Das tut weh. Hoffentlich kommt Kiki schnell vom Friseur zurück.........
Geniesst die Bilder. Jedes ist größer zu klicken. Und drückt ihm und uns die Daumen, dass es eine langwährende Liasion wird, geprägt von Freude und Liebe.
Pebbels, wir lieben Dich immer.